Geniales Buch gelesen

Habe gestern – wie das bei mir seit einigen Jahren so üblich ist – meine Weihnachtslektüre verschlungen. Innerhalb von einem Tag und einer Nacht habe ich das neue Buch von Günter Wallraff mit dem Titel „Aus der schönen neuen Welt“ gelesen.

Wallraff, seit den 60er Jahren bekannt als Enthüllungsjournalist und Schriftsteller, taucht in diesem, seinem neuesten Werk wieder in die Arbeits- und Lebenswelt in Deutschland ein. Wie immer verdeckt und mit falscher Identität. So arbeitet er u.a. in einer Großbäckerei die Brötchen für Lidl bäckt, lebt einige Zeit als Obdachloser auf der Straße und in Obdachlosenheimen in ganz Deutschland und schlüpft ein Jahr lang immer wieder – mit Hilfe von Maskenbildnern – in die Rolle eines schwarzen Afrikaners.

Die Ergebnisse, Erlebnisse und Berichte aus all seinen Rollenwechseln sind schockierend, beschämend und hoch interessant zu gleich. Ein Buch das man gelesen haben muss!

Seine Erlebnisse als „Schwarzer unter Weißen“ wurde auch mit versteckter Kamera gefilmt. Dieser Film mit dem Titel „Schwarz auf Weiß“ läuft gerade in einigen Kinos. Ein Trailer gibt es auf der zum Film gehörenden Internetseite.

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Let`s make money

Hab gerade den Film „Let`s make money“ auf DVD angeschaut den ich mir von der Videothek (wie lange heißt die eigentlich noch so? In meiner gibts schon lange keine Videos mehr! Aber DVD-Thek hört sich auch blöd an) ausgeliehen habe. Sehr gute und zum nachdenken anregende Dokumentation über den weltweiten Finanzfluss. Eine Zitat daraus:

„Es wird angenommen dass derzeit etwa 11,5 Trillionen Dollar an Privatvermögen in Steuerpardiesen gehalten wird.“

Ein weiterer guter Satz der im Film vorkommt:

Banken werben mit dem Slogan: Lassen Sie Ihr Geld für Sich arbeiten! Doch Geld kann nicht arbeiten, das können nur Menschen, und das tun sie auch. Irgend wo auf der Welt muss jemand dafür arbeiten damit das Geld sich vermehrt.

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Travel Bug Pfedelbach wieder da!

Unser Travel Bug Pfedelbach ist unverhofft wieder aufgetaucht und setzt seine Reise nun fort. Nachdem ich ja gepostet hatte dass er gestohlen wurde ist nun mein kleiner Hoffnungsschimmer doch wahr geworden und der Travel Bug „lebt“. Ich hoffe nun dass er noch weit in der Welt herum kommt und noch viele schöne Orte und Weine besucht. Wen es interessiert wo sich der Travel Bug Pfedelbach gerade aufhält: HIER kann seine Reise verfolgt werden.

Man bin ich glücklich dass er wieder da ist!

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Travel Bug Pfedelbach gestohlen

Am 27. Juli habe ich gepostet, dass ich bei einer Geocaching-Freizeit meinen ersten Travel Bug (TB) losgeschickt habe. Heute habe ich nun die endgültige Bestätigung bekommen dass er schon an seiner ersten Station geklaut wurde. Darüber rege ich mich gerade tierisch auf. Es war ein ganz besonders schöner und einzigartiger TB, denn es war ein Unikat mit Wert, wohl mit zu viel Wert. Der TB hat es gerade mal von Pfedelbach bis nach Heilbronn geschafft, dort verliert sich seine Spur dann.

So sah er aus. Ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, dass er vielleicht doch noch auftaucht, doch die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering. Dies zeigt mir einfach, dass Geocaching mittlerweile schon Mainstream ist und auch Idioten und A…löcher dieses schöne Hobby betreiben bzw. missbrauchen. Mals sehen, vielleicht schicke ich nochmal einen mit der selben Aufgabe los.

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Geocaching Wochenende mit 2 Highlights

Am Wochenende (Freitag bis Sonntag) veranstaltete ich im Jugendtreff Freetime – in dem ich als Jugendreferent arbeite – ein Geocaching Wochenende. Am Freitag gings los mit Einführung und ein paar Übungen zum reinkommen, bevor es dann am Samstag und Sonntag auf große Cache-Tour ging.

Auf dieser Tour gab es auch für mich persönlich zwei Highlights. Zum einen habe ich meinen 100. Cache gehoben und zum anderen meinen ersten Travel Bug losgeschickt. Mals sehen wo er überall landet. Und so sieht er aus.

Es war ein anstrengendes aber auch sehr geniales Wochenende mit neuen Jugendlichen die bisher noch nicht im Jugendtreff waren, nun aber kommen wollen/werden.

Schön wenn man das was einem Spaß macht mit seinem Beruf verbinden kann.

Die Geocacher vom Freetime

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Miss USA

Habe gerade im Netzt gelesen, warum eine junge Amerikanerin die Wahl zur Miss USA verloren hat. Es war wegen einer Ausssage die wie folgt lautete:

Der bekennende Homosexuelle Perez Hilton, ein bekannter Promi-Blogger und an diesem Abend auch Jury-Mitglied, stellte der Kandidatin die anscheinend alles entscheidende Frage. Er wollte wissen, was sie davon halte, dass der US-Bundesstaat Vermont nun die Homo-Ehe eingeführt hat. Prejeans Antwort war folgende: „Ich glaube, dass es eine Ehe nur zwischen Mann und Frau geben sollte. Ich möchte niemanden beleidigen, aber so bin ich erzogen worden.“

Laut „Welt“ war Perez Hilton von dieser Äußerung „tief geschockt“ und soll gesagt haben: „Das ist die schlimmste Antwort in der Geschichte der Misswahlen. Sie hat nicht verloren, weil sie nicht an die Homo-Ehe glaubt. Sie hat verloren, weil sie eine dumme Schlampe ist!“ Und auch Jurorin Alicia Jacobs konnte die Aussage kaum fassen.

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Slowly blogging

Endlich finde ich mal Zeit wieder zu bloggen. Mir geht es mit dem Blog schreiben wie einigen anderen auch. Ich habe gemerkt, dass ich eigentlich gleich bloggen muss wenn mir etwas wichtig ist und nicht erst Tage später. Doch manchmal habe ich einfach keine Zeit oder Lust diese Dinge niederzuschreiben. Daher auch von mir mal wieder ein kleiner Abriss der letzten Wochen.

Unser Leben als Familie nimmt an Fahrt auf. Ich bin in meiner Rolle als Teilzeit-Hausmann angekommen. Ich habe mehr Verantwortung für die Kinder und das spüre ich!

Mein neuer Job (Aufstockung mit neuem Aufgabengebiet) macht einerseits Spaß, andererseits ist er auch ganz schön anstrengend. Seit 1.1.09 bin ich nun für sechs Kollegen zuständig. Es ist gar nicht so leicht an allen dran zu sein oder auch dran zu kommen.

Nach 10 Tagen Krankheit der Kinder sind nun alle wieder gesund. das hat unseren Alltagsablauf ganz schön durcheinandergewirbelt.

Mein Studium wird mir und uns als Familie immer wichtiger. Habe das Gefühl dass es langsam den Stellenwert bekommt den es verdient hat. Obwohl ich nun 80% arbeite versuche ich schneller und intensiver zu studieren als bisher.

Seit der letzten Vorlesung an der PA beschäftigt mich eine Sache immer wieder: Social Entrepreneurship.

In Pfedelbach tut sich beruflich und privat einiges. Hierzu vielleicht später mal mehr.

Zur Zeit bin ich auch zwei Mal in der Woche als Lehrer an 3 Schulen und unterrichte dort „Lebenspraxis“. Es geht um den sinnvollen und vernünftigen Umgang mit Geld.

Ansonsten eben essen, schlafe, chatten und weiterleben.

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