• Ich lebe mit meiner Frau und meinen beiden Töchtern im schönen Pfedelbach in Süddeutschland. Ich bin ein postmoderner "Patchworker" und versuche in dieser immer komplexer werdenden Welt meinen Weg zu finden. Was mir auf diesem Weg alles begegnet, darüber schreibe ich hier.

Ich hab ein Fahrrad gefunden!

Als ich heute mit meinen beiden Kindern spazieren war, entdeckte ich in einem Gebüsch an der Pfedelbacher Turnhalle ein Fahrrad. Ich trat näher und sah sofort dass es total kaputt war. Das Vorderrad und der Sattel fehlten. Die Bremse und das Schaltwerk waren verbogen, ebenso der Hinterreifen und die Speichen. Außerdem war es total verdreckt, verbogen und sämtliche Bautenzüge waren herausgerissen. Irgendwie kam mir das Fahrrad bekannt vor. Als ich es aus dem Busch gezogen hatte und es mir näher betrachtete, erkannte ich dass es mein eigenes war. Mir war bis dahin nicht aufgefallen dass es fehlt. Ich habe mein Fahrrad immer bei mir zu Hause im Hof abgestellt. Irgend jemand muss es von dort gestohlen und dann so zugerichtet haben. Ich habe es dann mitgenommen und ersteinmal bei mir im Keller untergestellt.

 Rest meines Fahrrads                          Rest meines Fahrrads

Mein Gefühle zu diesem Vorfall schwanken zwischen Entäuschung, Wut, Traurigkeit und Fassungslosigkeit. Wer tut so etwas und warum tut er oder sie soetwas? Was veranlasst einen Menschen dazu, einem anderen etwas zu stehlen und es dann mutwillig zu zerstören?

Ich musste nun leider schmerzlich feststellen dass wir hier in Pfedelbach nicht auf dem Land leben. Sicher werden auf dem “Land” auch Dinge gestohlen, doch ich habe heute Abend im Jugendtreff erfahren dass in Pfedelbach wohl regelmäßig Fahrräder, vor allem an den Schulen, gestohlen werden. Ich werde also ersteinmal darauf hoffen dass die Polizei oder ich selbst den oder die Täter finden. Zum anderen werde ich in Zukunft mehr darauf achten, wo und wie ich meine Besitztümer abstelle. Wenigstens ist an meinem Fahrrad, oder was eben noch davon übrig ist, noch die Kupplung für unseren Fahrrad-Kinder-Anhänger dran. Ein schwacher Trost, doch immerhin etwas.

Mal sehen ob sich der oder die Diebe noch feststellen lassen. Ich weiß aber ehrlich gesagt noch gar nicht was ich ihm oder ihnen sagen würde wenn ich ihn oder sie treffen würde. 

2 Antworten

  1. So eine Scheiße!

  2. @ niko

    So kann man das auch ausdrücken!

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