• Ich lebe mit meiner Frau und meinen beiden Töchtern im schönen Pfedelbach in Süddeutschland. Ich bin ein postmoderner "Patchworker" und versuche in dieser immer komplexer werdenden Welt meinen Weg zu finden. Was mir auf diesem Weg alles begegnet, darüber schreibe ich hier.

Urlaub zu Hause …

… ist nicht das Selbe wie wenn man weg ist. Wir hatten zwei geniale Wochen im Urlaub in Bayern auf einem Bauernhof (trotz 7 Tage Dauerregen). Seit drei Tagen sind wir nun wieder zu Hause. Zwar habe ich auch diese Woche noch Urlaub, doch zu Hause ist das irgendwie anders. Da gibt es doch plötzlich wieder einiges zu tun, was eben auch im Urlaub getan sein will. Haushalt, Alltagsverpflichtungen, Kindergarten usw.

Ich werd mich aber noch zurückhalt mit arbeiten und erst am Sonntag wieder durchstarten, da ist dann Sommerfest im Kinderdorf Waldenburg und ich muss helfen.

Das Feuer brennt wieder

Nach einer Phase in der bei mir gar nichts ging, geht jetzt schon wieder fast zu viel. Nach Wochen und Monaten der Erschöpfung bin ich wieder voll drin in meiner Arbeit und all die Ideen und Wünsche kommen zurück. Das sind oft so viele dass ich gar nicht weiß was ich davon angehen soll/kann und was ich liegen lasse oder verschiebe. Meine Inspiration und mein Tatendrang ist wieder voll da. Trotzdem freu ich mich auf unseren Urlaub der bald beginnt. Zwei Wochen mit der Familie entspannen, das wird geil.

Doch bis dahin muss (bessergesagt will) ich noch einiges erledigen. Und zwar jetzt!

Brasilianische Afrikaner beim VFB

Letzten Samstag waren wir zum ersten Mal als gesamte Familie im Fußballstadion. Der VFB spielte gegen Eintracht Frankfurt. Der VFB gewann 2:o. Wir saßen auf der Haupttribüne und hatten einen genialen Tag.

Während dem Spiel ereignete sich folgendes:

Cacau (dunkelhäutiger brasilanischer Stürmer des VFB) hatte das 1:0 geköpft. Kurz danach zeigte ich Selina im Stadionheft wer das Tor gemacht hatte. Fünf Minuten später sagt sie zu mir: Papa, der ist ja aus Afrika, der hat ja viel früher losfahren müssen als die anderen!

:-)

3 große VFB Fans aus Pfedelbach

Miss USA

Habe gerade im Netzt gelesen, warum eine junge Amerikanerin die Wahl zur Miss USA verloren hat. Es war wegen einer Ausssage die wie folgt lautete:

Der bekennende Homosexuelle Perez Hilton, ein bekannter Promi-Blogger und an diesem Abend auch Jury-Mitglied, stellte der Kandidatin die anscheinend alles entscheidende Frage. Er wollte wissen, was sie davon halte, dass der US-Bundesstaat Vermont nun die Homo-Ehe eingeführt hat. Prejeans Antwort war folgende: “Ich glaube, dass es eine Ehe nur zwischen Mann und Frau geben sollte. Ich möchte niemanden beleidigen, aber so bin ich erzogen worden.”

Laut “Welt” war Perez Hilton von dieser Äußerung “tief geschockt” und soll gesagt haben: “Das ist die schlimmste Antwort in der Geschichte der Misswahlen. Sie hat nicht verloren, weil sie nicht an die Homo-Ehe glaubt. Sie hat verloren, weil sie eine dumme Schlampe ist!” Und auch Jurorin Alicia Jacobs konnte die Aussage kaum fassen.

Weiter gehts!

Nach einigen Wochen in denen ich nun nicht gebloggt habe, werde ich nun wieder damit anfangen/weitermachen. Ich brauchte in den letzten paar Wochen einfach Ruhe und Erholung und habe daher auch bewusst auf das bloggen verzichtet.

Als Familie sind wir zur Zeit in mehreren Bereichen sehr herausgefordert. Die Kinder sind sehr aktiv und lebendig, wollen ständig neues erleben und sind sehr wissensdurstig. Wir Eltern können dem nicht immer nachkommen, auch wenn wir unserBestes geben. Das ist sehr spannend.

Selina kommt im Sommer in die Schule und freut sich schon sehr darauf. Maylin wird dann alleine in den Kindergarten gehen müssen, das wird für beide eine ganz neue Herausforderung geben. Bisher “kleben” sie ja fast zusammen. Die beideb machen alles gemeinsam und sind ein Herz und eine Seele.

Doch bevor die Schule beginnt gehts im Juni nochmal in den Urlaub. Nach langem suchen haben wir uns für ein sehr schönes Land entschieden. Deutschland. Wir werden Ferien auf dem Bauernhof machen, ganz tief in Bayern direkt an der Österreichischen Grenze. Da freuen wir uns darauf.

Ansonsten freuen wir uns vor allem über das schöne, warme Wetter. Die Winter in unserem Schloss sind doch recht kühl.

Soweit mal für heute. In Zukunft gibts hier wieder öfter was zu lesen!

Wir sind wieder zu Hause

Seit Sonntagabend sind wir aus dem Krankenhaus wieder zurück. Letztlich hat sich herausgestellt, dass wir alle vier eine Innfluenca A (also die echte Grippe) hatten/haben. Selina geht es wieder gut, Maylin, Bernadette und Ich haben noch etwas mit Husten zu kämpfen. Doch im Großen und Ganzen geht es uns schon wieder ganz gut. Jetzt steht Erholung zu Hause an, denn etwas schwach sind wir alle noch. Gut dass ich diese Woche sowieso Urlaub habe.

Auf in Phase 3

Dass wir Jakob`s gerade alle etwas känkeln, habe ich ja schon geschrieben. Seit heute Mittag steht nun fest: Wir machen jetzt alle erst mal gemeinsam Urlaub. Wir haben da was echt gutes gefunden. Familienzimmer, Vollpension (Essen kommt sogar aufs Zimmer), tägliche Zimmerreinigung, 24-Stunden Rundumbetreuung mit “Wellness” für den Körper, und das alles für Null Euro!

Um es konkret zu machen. Seit heute sind auch Maylin und Bernadette im Krankenhaus. Nun bekommen wir alle vier ein Familienzimmer auf der Infektionsstation der Kinderklinik. Wir haben beschlossen, den Rat der Ärztin anzunehmen und uns dort – bei den wirklich super lieben und netten Krankenschwestern und Ärzten – gesund pflegen zu lassen. Wie lange wir dort sein werden ist noch nicht klar, mindestens aber bis Montag.

Dort haben wir wirklich alles was wir brauchen und können uns voll auf`s Gesundwerden konzentrieren, denn das hat ja – wie schon in den Posts zuvor erwähnt- Priorität.

Danke an alle die an uns denken und auch ein Wort bei Gott für uns eingelegt haben. Wir werden sicher bald wieder fit sein. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Klare Prioritäten II

Nun hat es auch noch mich erwischt. Ich bin ebenfalls die ganze Woche krankgeschrieben. Somit sind wir nun alle vier krank. Doch damit nicht genug! Selina ist seit heute mit Verdacht auf Lungenentzündung ins Krankenhaus gekommen. Somit werde ich die nächsten 3-4 Tage bei ihr im Krankenhaus verbringen, während Bernadette und Maylin sich zu Hause auskurieren. Ich werd mich dann wohl in der Kinderklinik erholen müssen.

Tja, so ist das im Leben. Manch mal ist es ganz einfach seine Prioritäten zu setzten.

Klare Prioritäten

Manchmal ist es echt schwierig die Prioritäten richtig zu setzten, anders mal wieder so einfach. Heute z.B. sind meien Prioritäten ganz klar. Seit heute Morgen sind meine drei Frauen (Frau und zwei Töchter! Ich lebe nicht in einer polygamen Ehe) krank. Alle drei haben 40 Grad Fieber, Kopfschmerzen und Übelkeit. Eigentlich wollte ich heute studieren, doch stattdessen waren wir schon alle beim Arzt und in der Apotheke. Nun ist klar dass ich der uneingeschränkte Hausmann und Privatpfleger dieser Frauen bin. Alles andere wird hinten angestellt. Arbeiten oder studieren? Ja, wenn es zwischendurch mal geht, muss aber nicht.

Komisch, plötzlich ist es kein Problem Termine abzusagen oder zu verschieben. Warum? Weil die Prioritäten klar sind! Familie hat für mich oberste Priorität.

Slowly blogging

Endlich finde ich mal Zeit wieder zu bloggen. Mir geht es mit dem Blog schreiben wie einigen anderen auch. Ich habe gemerkt, dass ich eigentlich gleich bloggen muss wenn mir etwas wichtig ist und nicht erst Tage später. Doch manchmal habe ich einfach keine Zeit oder Lust diese Dinge niederzuschreiben. Daher auch von mir mal wieder ein kleiner Abriss der letzten Wochen.

Unser Leben als Familie nimmt an Fahrt auf. Ich bin in meiner Rolle als Teilzeit-Hausmann angekommen. Ich habe mehr Verantwortung für die Kinder und das spüre ich!

Mein neuer Job (Aufstockung mit neuem Aufgabengebiet) macht einerseits Spaß, andererseits ist er auch ganz schön anstrengend. Seit 1.1.09 bin ich nun für sechs Kollegen zuständig. Es ist gar nicht so leicht an allen dran zu sein oder auch dran zu kommen.

Nach 10 Tagen Krankheit der Kinder sind nun alle wieder gesund. das hat unseren Alltagsablauf ganz schön durcheinandergewirbelt.

Mein Studium wird mir und uns als Familie immer wichtiger. Habe das Gefühl dass es langsam den Stellenwert bekommt den es verdient hat. Obwohl ich nun 80% arbeite versuche ich schneller und intensiver zu studieren als bisher.

Seit der letzten Vorlesung an der PA beschäftigt mich eine Sache immer wieder: Social Entrepreneurship.

In Pfedelbach tut sich beruflich und privat einiges. Hierzu vielleicht später mal mehr.

Zur Zeit bin ich auch zwei Mal in der Woche als Lehrer an 3 Schulen und unterrichte dort “Lebenspraxis”. Es geht um den sinnvollen und vernünftigen Umgang mit Geld.

Ansonsten eben essen, schlafe, chatten und weiterleben.