• Martin Jakob

  • Ich lebe mit meiner Frau und meinen beiden Töchtern im schönen Pfedelbach in Süddeutschland. Ich bin ein postmoderner "Patchworker" und versuche in dieser immer komplexer werdenden Welt meinen eigenen Lebensweg zu finden. Ich liebe es im Leben "unterwegs" zu sein. Darüber, was mir dabei alles an Gedanken und Situationen begegnet, werde ich hier schreiben.

Mein neues Hobby

Ja, es stimmt wirklich. Auch ich habe Hobbys. Seit meinem Austieg aus der Kirche (Gemeinde) in der ich bis Sommer 2006 Mitglied war, habe ich auch endlich die Zeit gefunden einigen dieser Hobbys nachzugehen. Neben all meinen sportbezogenen Hobbys wie Sportklettern, Radfahren oder Fußballspielen hab ich nun auch eine ganz neue Seite an mir entdeckt.

Seit einiger Zeit haben wir Jakobs eine Garten ganz in der Nähe des Schlosses. Er gehört einer älteren Damen die ihn nicht mehr pflegen kann, so hat sie ihn vorerst einmal uns zur Pflege und Nutzung überlassen. In diesem Gartengrundstück steht auch ein Gewächshaus. Vor einigen Wochen haben ich damit begonnen dort mein eigenes Gemüse und Blumen anzupflanzen. Mittlerweile keimen und spriesen Sonnenblumen, Astern, Radieschen, Schnittlauch, Gurken, Tomaten, Feldsalat und Paprikapflänzchen aus der Erde.

Das Gewächshaus

Ich tue das aber nicht weil wir kein Geld für frisches Gemüse haben. Vielmehr ist es die Faszination dass aus winzigen Samenkörnern große Pflanzen entstehen. Immer wieder muss ich dabei an das Prinzip von Saat und Ernte denken. Nicht an die Methode, nein, an das Prinzip! Wer sät wird auch ernten.

Ich Frage mich dabei oft: Was will ICH noch säen in meinem Leben, mal abgesehen von Gemüse? Wo lohnt es sich zu investieren? Wo kann meine Saat Gutes hervorbringen das meiner Stadt Pfedelbach dient? Was sind die Früchte der Saat die schon gesät wurden und nun zur Ernte bereit stehen?

Teil meiner Saat

Solche Gedanken gehen mir durch den Kopf wenn ich in “meinem” Gewächshaus stehe und ich merke wie Jesus mir in diesen Momenten nahe ist. Vielleicht ist das Gewächshaus meine neue Kirche? Ein guter Ort für Stille und Besinnlichkeit ist es auf jeden Fall.

Ich freu mich schon auf die ersten Früchte meiner Pflanzen. Meine Kinder sicher noch viel mehr, denn auch sie sind begeistert davon den Pflanzen beim wachsen zuzusehen und sie zu gießen.

Vielleicht klappt es ja dass ich mit dem einen oder anderen der diesen Eintrag liest einmal gemeinsam eine Gurke, Tomate oder Paprika aus Eigenanbau essen kann und wir dabei eine coole Zeit haben.

Wie Rechts ist Pfedelbach?

In meinem andern Blogg habe ich hierzu einen Beitrag verfasst. Er kann hier nachgelesen werden.

Einen Abend der Sinne…

… erlebten meine Frau Bernadette und ich gestern Abend im SI-Centrum im Stuttgarter Apollo Theater. Meine Frau Bernadette hatte am 29. April Geburtstag und als Überraschung ging ich mit ihr in die Show der Blue Man Group. Es war ein toller Abend. Tolle Effekte, genialer Klang und Visuelle Reize am laufenden Band. Dazu ein Hauch von Comedy und Mitmachtheater. Außerdem mal wieder ein Abend zu zweit ohne Kinder, auch das war schön!

Wer die Blue Man Group noch nicht kennt und sich nichts darunter vorstellen kann sollte einmal hier klicken.

Es tut sich was …

… doch ich weiß nicht genau was es ist. Zur Zeit  ist es einerseits sehr arbeitsintensiv in meinem/unserem Leben und gleichzeitig  ist da so eine Aufbruchstimmung in mir.  Es ist nichts greifbares und doch sehr real. Ich denke dass sich in nächster Zeit einiges tun wird. Es ist nur ein Bauchgefühl, doch ich bin nun 30 Jahre alt und kenne meinen Bauch nun schon einige Tage. Mal sehen was kommt, ich freu mich auf jeden Fall auf das Leben und die Wochen und Monate die vor mir und meiner Familie liegen.

Stadionfeeling

Das hatte ich heute nach langem einmal wieder. Mit meinem Nachbar war ich heute Mittag im Gottlieb-Daimler-Stadion in Stuttgart beim Bundesligaspiel meies VFB-Stuttgart gegen den Hamburger SV. Es war ein Spitzenspiel, ein sogenanntes “6 Punkte Spiel”, da Hamburg ein direkter Konkurent des VFB um einen Platz unter den ersten 5 der Tabelle ist. Der VFB gewann, zugegeben etwas glücklich, mit 1:0 und ist weiter auf dem Vormarsch in der Tabelle.Zufällig traf ich auch noch zwei Jungs aus meinem Jugendhaus die ebenfalls im A-Block waren. So war es für mich ein genialer Nachmittag mit tollen Leuten. Das Stadionfeeling ist einfach unbeschreiblich, ich habe es wieder in vollen Zügen genossen und kräftig mitgekrölt. Wer noch nie im Stadion bei einem Fußballspiel war, dem kann man das nicht beschreiben. Wenn Du noch nie dort warst, dann tus doch einfach mal!

Stolzer Papa

Ja, das bin ich. Besonders heute. Wie jeden Montag waren wir als Familie in der Kletteraren Heilbronn zum Klettern. Und heute ist meine Tochter Selina (5 Jahre alt) zum ersten Mal eine lange Route geklettert. Bisher kletterte sie immer “nur” an den 8 Meter hohen Wänden. Heute dann ihre erste 18,5 Meter lange Route. Sie hat echt sehr viel Ehrgeiz gezeigt und sich durchgebissen. Ihr Kommentar als sie oben war: Die ist voll einfach!

Ich liebe es zu sehen wie meine Kinder spielerisch und mit viel Spass ans Klettern rangehen und dabei, ohne es bewusst wahrzunehmen, immer besser werden. Außerdem haben sie beide Biss, das haben sie wohl von Ihrem Papa :-)

Selina und der stolze Papa        Selina in 18,5 Meter Höhe

Toilettennutzung im Supermarkt

Ich habe auf meinem geschäftlichen Blog einen Post zu einem persönlichen Erlebnis bezüglich der Toilettennutzung in einem Pfedelbacher Supermarkt veröffentlicht. Zum Post geht es hier.

Geocaching (2)

Wir haben gestern unseren ersten Cache gefunden. Es war der Cache “s`Gässle” in Pfedelbach. Uns und den Kindern hat es sehr viel Spass gemacht. Selina hat das GPS Gerät bedient und uns durch den Schneesturm gelotst. Wir haben dann gleich auch noch einen zweiten “Schatz” gesucht und auch gefunden. Heute wollen wir weitere Caches suchen, zusammen mit Oma und Opa. Die Kids freuen sich schon riessig drauf!

Selina beim Geocachen     Unser 1. Cache

Berlin

Gerade komme ich von meiner ersten “Touri-Tour” durch Berlin zurück. Ich war am Brandenburger Tor, am und im Reichstag (nach fast 1 Stunde anstehen in Eiseskälte abends um 22 Uhr), am Kanzleramt, im Hauptbahnhof und beim Dönerladen.

Reichstag Berlin

Nun hab ich genug. Genug gefroren aber vor allem genug Eindrücke die ich verarbeiten muss. Berlin ist eine krasse Stadt. Hier komm ich mir so klein und hilflos vor. Ein Gebäude ist imposanter als das andere. Diese Stadt lebt. Sie schläft nie. Um 24 Uhr laufen mir hier noch mehr Leute über den Weg als bei mir zu Hause in Pfedelbach den ganzen Tag über.

Eigentlich mag ich große Städte nicht so besonders. Doch ich mag Berlin. Berlin ist irgendwie anders. Liegt es an der Geschichte dieser Stadt? Liegt es daran, dass von hier aus unser Land regiert wird? Auf jeden Fall spüre ich dass es in Berlin noch einiges zu entdecken gibt. Bei meinem nächsten Aufenthalt in Berlin will ich auch ins Merkische Viertel, denn dort ist Sido aufgewachsen. Ich habe seine Biografie gelesen und möchte sehen wo er aufgewachsen ist.

Berlin, ich werde wieder kommen!

Coaching (1)

Ich bin gerade mit meinem Coach und Mentor auf „Osttour“. Ich begleite ihn 3 Tage lang auf seiner Reise die uns von Meiningen nach Suhl, Jena, Berlin und Roth bei Nürnberg führt. Momentan sitze ich Berlin. Ich begleite ihn um von Ihm zu lernen. Ich bin in ganz verschiedenen Coaching-Settings dabei, höre zu und lerne. Ich lerne wie man Coacht und wie man Menschen durch gezielte Fragen in Ihrer Entwicklung weiterbringt. Doch ich habe das Gefühl, dass ich während all der Zeit sehr viel mehr über mich selbst lerne. Diese Tour macht etwas mit mir. Sie eröffnet mir Horizonte und bringt mich in ganz verschiedenen Richtungen weiter. Ich merke wie ich es liebe dazu zu lernen, in jeder Hinsicht.